VMware Server unter Debian Etch
Seit einigen Tagen läuft auf meinem Server (Core 2 Quad 6600 mit 4x 2,4GHz und 8GB RAM) eine virtuelle Maschine: Debian Lenny.
Zunächst hatte ich VMware Server 2.0 Beta installiert, das mich wirklich positiv überrascht hat.
Die Weboberfläche des VMware Virtual Infrastructure glänzt durch eine ausgezeichnete Ajax-Oberfläche, die alle paar Sekunden aktualisiert wird, und den selben Funktionsumfang bietet, wie die alte VMware Server Console, über die ich bisher auf VMware Server 1.0 zugegriffen habe.
Ich hatte übers Wochenende einen dedizierten Team Fortress 2 Server mit 24 Spielern laufen, der auch durchgehend voll belegt war – es haben eben viele Menschen die Gelegenheit genutzt, kostenlos in TF2 reinschnuppern zu können.
Dieser lief absolut lagfrei und belastete einen Kern des Core 2 Quad mit rund 70%.
Die Pingzeiten waren traumhaft und insgesamt war die Performance wirklich in Ordnung.
Es störte nur etwas, dass die Vmware Server 2.0 Beta standardmäßig im Debug-Modus lief.
Hier wird ein ziemlicher Teil der Performance verschenkt.
Und genau aus diesem Grund wechselte ich gerade eben zu VMware Server 1.06.
Die Installation lief nicht ganz fehlerfrei ab, da ich einen amd64-Kernel fahre.
Es tauchten mehrere kleine Fehlermeldungen währen der Konfiguration über das Perlscript vmware-configure.pl auf – auch mein Serial wurde nicht akzeptiert!
Die Ursache war ganz einfach, dass einige Teile des VMware-Setups nur in einer 32bit-Umgebung funktionieren.
Nach der Installation des Paketes ia32-libs konnte die Installation dann abgeschlossen werden – und auch mein Serial wurde akzeptiert
.
Das schöne Webinterface habe ich jetzt zwar nicht mehr, dafür kann ich über die VMware Server Console auf die virtuelle Maschine zugreifen.
To be continued…