Umstieg auf Gutsy Gibbon
Heute habe ich mich dazu durchgerungen, doch noch einmal Gutsy Gibbon zu installieren.
Bei meinem letzten Selbstversuch war ich ziemlich enttäuscht.
Nautilus hat sich mit 100% CPU-Last verabschiedet, etc…
Gestern Nacht habe ich angefangen, ein Image meiner Festplatte zu erstellen (man weiß ja nie…).
Nach dem (erfolgreichen) Upadtevorgang habe ich mich wieder über das selbe Problem geärgert: nautilus verursachte eine CPU-Auslastung von rund 100%.
Nach einigen Neustarts, der Deaktivierung des XGl-Servers, war das Problem beseitigt.
Das nächste Problem war das Undervolting meiner CPU.
Mit der normalen Spannung wird mein Prozessor dermaßen warm, dass der Lüfter alle paar Minuten anspringt.
Bis zum Kernel 2.6.20-16 lief alles wunderbar mit einer alten Version eines Kernelpatches.
Inzwischen brauche ich eine neuere Version von “linux-phc“.
Diese Version bietet auch Unterstützung für eine grafische Oberfläche, mit der man die Spannung komfortabel anpassen kann. Wie man diese Software installiert und nutzt, werde ich im Laufe des Tages schreiben.
Also das Kernelmodul speedstep-centrino patchen, das Modul einbinden, das phctool heruntergeladen – läuft.
Die Analysefunktion (diese Funktion zeigt an, wie hoch die Spannung momentan tatsächlich ist) wird durch das einfache Aktivieren des Moduls msr aktiviert:
# modprobe msr
Bislang bin ich mit Gutsy zufrieden. Es tauchen zwar beim Bootup ein paar Meldungen des NetworkManagers auf, aber die werde ich auch noch beseitigen…
Wenn jemand Fragen zu dem Artikel oder den darin enthaltenen Fehlern/Lösungen hat, schreibt einfach ein Kommentar.