Erster Start mit Gutsy Gibbon.
Nach dem Distribution-Upgrade startete ich mein Notebook neu.
Das System fuhr normal hoch, alles wunderbar.
Xgl wurde installiert und gestartet.
Dass AIGLX nicht laufen wuerde, sagte ich ja schon in meinem letzten Post.
Xgl wurde installiert, aber leider wurde compiz fehlerhaft konfiguriert bzw. installiert: Der Window Decorator war anscheinend nicht gestartet.
Somit hatte ich keine Fensterrahmen und konnte auch keine Fenster schliessen.
Nach der Installation des Pakets compiz-gnome funkionierte das jedoch auch wunderbar.
Meine ersten Dinge, die ich mache, wenn ich den Kernel upgrade:
- Pruefen, ob PowerPlay funktioniert
- Pruefen, ob meine CPU-Spannung geregelt werden kann.Beides funktionierte leider nicht auf anhieb.
Das Problem mit PowerPlay konnte ich beheben, weil ich bemerkt habe, dass Xgl ein anderes X-Display oeffnet.
Normalerweise funktioniert Powerplay nur mit dem ersten Display, deswegen konnte ich den Takt ueber den Befehl:
DISPLAY=:0 aticonfig --set-powerstate=1
aendern.
Die CPU-Spannung wurde bisher ueber ein modifiziertes Kernelmoduul geregelt.
Der Patch fuer das Kernelmodul funktioniert leider nicht mehr mit Gutsy Gibbon.
Somit bleibt mir da nichts anderes uebrig, als zu warten.
Ab und an hatte ich das Problem, dass Nautilus die CPU zu 100% ausgelastet hat.
Dies passierte immer gleich nach der Anmeldung.
Ich weiss bisher nicht, woran das gelegen hat – aber nach einem beherzten killall neutrino lief wieder alles wie gehabt.
Der Umstand, dass ich meine CPU-Spannung nicht regeln kann, bringt meinen Notebooklüfter dazu, ständig anzuspringen.
Somit habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal mit dem Umstieg auf Gutsy Gibbon zu warten, bis AMD die neuen fglrx-Treiber (die endlich Composoting etc. unterstützen sollen) und die Linuxgemeinde einen Patch für das Speedstepping-Modul rausbringt.
Also mein Fazit:
Wenn ihr ein Notebook mit einer Mobility Radeon habt, wartet noch kurz, bis es vernünftige Lösungen oder die neuen fglrx-Treiber erscheinen.
Das gleiche gilt, wenn ihr eure CPU-Spannung über ein gepatchtes Kernelmodul ändern wollt.
Ach, und so nebenbei: partimage ist eine schöne Anwendung
8. Dezember, 2007 um 11:19
[...] meinem letzten Selbstversuch war ich ziemlich enttäuscht. Nautilus hat sich mit 100% CPU-Last verabschiedet, [...]